DFB-Futsal-Cup

DFB-Futsal-Cup 2008

Ohne Titelverteidiger FV Eppelborn wurde der DFB-Futsal-Cup 2008 am 11. und 12. April in der Rhein-Ruhr-Sporthalle in Mülheim an der Ruhr ausgetragen. Die Saarländer, die die zweite Auflage 2007 in Heidenheim gewonnen hatten, konnten sich nicht für das Turnier qualifizieren, bei dem an zwei Tagen insgesamt acht Mannschaften den Sieger ermittelten. Mit dabei in der Rhein-Ruhr-Sporthalle war der UFC Münster, der die Premierenveranstaltung 2006 für sich entschieden hatte. Die Münsteraner gewannen letztlich auch den Cup 2008.

"Durch die zahlreichen Angebote der DFB-Landesverbände ist ein enormer Anstieg der Teilnehmerzahlen und Wettbewerbe zu verzeichnen", sagt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. "Diesen Trend möchte der DFB in den nächsten Jahren weiter begleiten und ausbauen, um das langfristige Ziel einer landesweiten Futsal-Liga zu realisieren. Dazu ist es unerlässlich, kontinuierlich die notwendigen Strukturen weiter aufzubauen. Der offizielle DFB-Futsal-Cup ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung."

Die offizielle FIFA-Hallenfußballvariante Futsal, so Zwanziger weiter, biete sowohl den Aktiven als auch den Zuschauern ein spannendes Fußballerlebnis: "Neben dem geförderten Fair-Play-Gedanken zeichnet sich Futsal auch durch technische Finessen und spektakuläre Tore aus." Dazu trägt auch ein professioneller Futsal-Parkettboden bei, der in der Rhein-Ruhr-Sporthalle erstmals im DFB-Bereich zum Einsatz kommt.

Das Turnier wurde in zwei Vierergruppen nach dem Modus "jeder gegen jeden" ausgetragen. Die Spielzeit betrug pro Partie einmal 20 Minuten. Nach Abschluss der Vorrunde ermittelten die Gruppenersten und -zweiten im Überkreuzvergleich die Finalisten. Der Sieger des DFB-Futsal-Cups 2008, der UFC Münster, wird am UEFA-Futsal-Cup 2008/2009 teilnehmen.

Folgende acht Teams nahmen in Mülheim an der Ruhr teil:

VfV 06 Hildesheim (Niedersachsen)
Suchsdorfer FV (Schleswig-Holstein)
UFC Münster (Westfalen)
FC Montenegro Wuppertal (Niederrhein)
FC Portus Pforzheim (Baden)
TSC Stuttgart (Württemberg)
SD Croatia Berlin (Berlin)
Spvgg Ingelheim (Südwest)


DFB-Futsal-Cup 2007

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) feierte am 8. und 9. April 2006 eine Premiere: In Zusammenarbeit mit dem Ausrichter SVG Göttingen 07 fand in der Sporthalle Godehardstraße der erste DFB-Futsal-Cup statt. Am Ende setzte sich der UFC Münster im Finale als Sieger durch.

Zu der offiziellen Hallenfußball-Variante des Weltverbandes FIFA stellte der beim DFB zuständige Direktor Willi Hink fest: "Futsal findet international immer größere Anerkennung, die Anzahl der Teilnehmer an den internationalen Wettbewerben steigt kontinuierlich. Mit dem DFB-Futsal-Cup unternehmen wir den ersten Schritt, Futsal auch in Deutschland zu etablieren."

Beim DFB-Futsal-Cup in Göttingen wurde nach den FIFA-Regeln gespielt. Vier Feldspieler und ein Torwart pro Team können gleichzeitig eingesetzt werden, die Spieldauer beträgt einmal 20 Minuten. Acht Mannschaften hatten sich für das Turnier qualifiziert. In Gruppe A spielten der Süddeutsche Meister Eintracht Frankfurt, der Norddeutsche Meister RSV 05 Göttingen, der Südwest-Vertreter SVC Kastellaun und aus dem Westen SC Bayer Uerdingen, der Meister der Niederrheinliga und dort als Strandkaiser Krefeld bekannt. Gruppe B setzte sich zusammen aus dem zweiten Süd-Vertreter SB 1860 Rosenheim, dem Gastgeber SVG Göttingen 07, dem Nordost-Vertreter FSV Grün-Weiß Blankenhain und dem UFC Münster, Sieger der Westdeutschen Liga.

Der DFB-Futsal-Cup soll eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung von drei Zielen spielen. Dazu äußert Willi Hink: "Wir wollen Hallenfußball nach den offiziellen FIFA-Regeln im Bereich des DFB einführen. Für den Breitenfußball stellt der sprungreduzierte Futsal-Ball in der Halle eine Erleichterung besonders für Fußball-Anfänger, ältere Spieler und Spielerinnen dar, außerdem ist der beim Futsal hervorgehobene Fairplay-Aspekt wichtig. Und schließlich profitiert auch der leistungsorientierte Fußball davon, denn die Herausforderung mit einem ungewohnten Spielgerät schult die Koordination und technische Fähigkeiten in besonderem Maße."

Beispielhaft nennt DFB-Direktor Hink den brasilianischen Weltfußballer Ronaldinho und vor allem dessen Nationalmannschaftskollegen Robinho: "Beide haben das Fußballspielen beim Futsal gelernt. Damit sollte über den Nutzen von Futsal auch im Rahmen der Talentförderung alles gesagt sein."


Der obige Text wurde mit der freundlichen Genehmigung des DFB zur Verfügung gestellt!


[Startseite] [Futsal-Regeln] [Futsal-Produkte-Bälle] [Futsal-Geschichte] [Futsal-Europameisterschaft] [Futsal-Weltmeisterschaft] [DFB-Futsal-Cup] [UEFA-Futsal-Cup] [Weitere Seiten von Balltex] [Spielball-Futsal-Primo-Herren]